Umfassende Leistungen der modernen Anästhesie

Spezialisiert auf orthopädische Operationen

Das umfassende Leistungsspektrum der Anästhesie am Marienkrankenhaus Kaiserswerth ist speziell auf orthopädische Behandlungen und Operationen zugeschnitten.

Präoperative Eigenblutspende

Bei Operationen, welche mit einer Wahrscheinlichkeit einer Fremdbluttransfusion von mehr als zehn Prozent einhergehen, wird in der Ambulanz zudem

  • die Spendefähigkeit zur Eigenblutspende abgeklärt und
  • bei den geeigneten Patienten präoperativ ein bis drei Mal Eigenblut entnommen.

Die Eigenblutspende erfolgt komplett bei uns im Hause. Dadurch ist ein externer Blutspendedienst nicht erforderlich.

Intraoperative Betreuung

Neben der Allgemeinanästhesie (Narkose) kommen eine ganze Reihe von Regionalanästhesieverfahren routinemäßig zum Einsatz (z. B. Spinal- und Periduralanästhesie, axilläre und interskalenäre Plexusanästhesie). Bei bestimmten Operationen, z. B. Dreifach-Beckenosteotomien und arthroskopischen Schulteroperationen, wenden wir wegen einer besseren intraoperativen Steuerbarkeit sowie einer effektiven postoperativen Schmerztherapie die Kombination einer Allgemeinanästhesie mit einem Regionalanästhesieverfahren an. Moderne Überwachungsmethoden, umfangreiche Kenntnisse über physiologische Abläufe und langjährige Erfahrung sorgen für höchste Sicherheit.

Postoperative Betreuung

Aufwachraum/Wachstation: Nach Erwachen aus der Narkose werden alle Patienten im Aufwachraum weiter anästhesiologisch betreut. Patienten, die sich ausgedehnten Operationen unterziehen mussten, bleiben im Allgemeinen bis zum Morgen des ersten postoperativen Tages auf der Wachstation. Herz, Kreislauf, Atmung und Bewusstsein werden hier kontinuierlich kontrolliert. Das während der Operation gesammelte Wundblut wird hier aufbereitet und den Patienten zurückgegeben. Ferner wird hier mit der Schmerztherapie begonnen, welche später auf der Station fortgesetzt wird.

Bettenstation

Bei großen Operationen kümmern sich die Mitarbeiter der Anästhesie noch ein bis zwei Tage nach der Operation um die Überwachung und Stabilisierung der Vitalfunktionen sowie die postoperative Schmerztherapie.

Postoperative Schmerztherapie

Für die medikamentöse Schmerztherapie stehen unseren Patienten Pumpen zur Verfügung, über die sie je nach Bedarf die notwendigen Schmerzmittel selbst anfordern können. Außerdem kommen bei uns häufig auch nervennahe Kathetertechniken, z. B. Femoraliskatheter, Periduralkatheter und Armplexuskatheter, zum Einsatz, über die in Abständen oder kontinuierlich Lokalanästhetika verabreicht werden.

Unser Spektrum im Überblick:   

  • Abklärung der Anästhesiefähigkeit und präoperative Optimierung der Patienten im Rahmen der Anästhesie-Ambulanz
  • Einsatz aller modernen Allgemein- und Regionalanästhesieverfahren 
    (z. B. Spinal- und Periduralanästhesie, axilläre und interskalenäre Plexusanästhesie)
  • Betreuung und Überwachung während und nach der Operation auch von Patienten mit schwerwiegenden Vorerkrankungen
  • Postoperative Überwachung auf der Wachstation
  • Postoperative Mitbehandlung auf den Stationen nach endoprothetischen oder sonstigen großen Eingriffen
  • Einsatz aller modernen fremdblutsparenden Verfahren (präoperative Eigenblutspende, maschinelle Autotransfusion)
  • Durchführung der postoperativen Schmerztherapie, einschließlich nervennaher Kathetertechniken (z. B. Femoralis-, Peridural- und Armplexus-Katheter)
  • Durchführung ambulanter Anästhesien