Seit über 600 Jahren im Dienste der Gesundheit
Die Historie des Marienkrankenhauses Kaiserswerth
1398 Sozialhilfestation der Sankt Swidbert-Gemeinde
Das heutige Marienkrankenhaus in Kaiserswerth wurde erstmals 1398 urkundlich als „Sozialhilfestation“ der Sankt Swidbert-Gemeinde erwähnt. Diese Gemeinde unterhielt auch das Armenhaus „An Sankt Swidbert 60“.
1855-1899 Bau des heutigen Hauptgebäudes und der Ambulanz
Im Jahre 1855 nahmen dort die Franziskanerinnen ihre Arbeit auf. Ein Jahr später bezog man am Marktplatz neben dem Rathaus die Häuser „St. Michael“ und „St. Anna“. Herr Pfarrer Dauzenberg brachte das, der Gottesmutter Maria geweihte, heutige Hauptgebäude 1872 zur Fertigstellung. Im Jahre 1877 arbeiteten hier 17 Franziskanerinnen und ein Krankenwärter, später auch Mägde und Knechte in der hauseigenen Landwirtschaft, dem „Fronhof,“ gegenüber der Parkplatzeinfahrt. Die Ambulanz (Sankt Antonius Haus) wurde 1899 erbaut.
Alten-Pflegeheim und Spital für Infektionskranke
Insgesamt waren 37 Räume im Hauptgebäude für Patienten und 17 zur Pflege von altersschwachen und gebrechlichen Menschen im Pflegeheim eingerichtet. Kranke mit Infektionen konnten isoliert behandelt werden. In einem angekauften Haus in der Nachbarschaft wurde ein besonderes Spital für Infektionskranke eingerichtet. Arzneien erhielt man aus der städtischen Apotheke.
1914-1918 Reservelazarett während des Ersten Weltkriegs
Während des Ersten Weltkriegs diente das Krankenhaus mit 117 Betten als Reservelazarett. Etwa im Jahre 1926 reichte der Kirchenvorstand ein Baugesuch ein, um der größer werdenden Raumnot abzuhelfen. Der neue Ostflügel wurde 1929 in geschmackvollem Stil errichtet. Gleichzeitig wurde eine Abteilung für Knochen-TBC (Tuberkulose) errichtet, die als „einzigartig“ im Westen Deutschlands beschrieben und gerühmt wurde. Die Operationsräume waren auf das Modernste (nicht keimfreier und keimfreier Operationssaal) ausgerüstet. Zusätzlich wurden Geräte zur physikalischen Therapie angeschafft.
1939-1945 Kriegslazarett im Zweiten Weltkrieg
Im Zweiten Weltkrieg diente das Marienkrankenhaus erneut als Kriegslazarett. Ab Dezember 1971 erfolgte der Aufbau der Orthopädischen Fachklinik zunächst mit 80 Betten.
Marienkrankenhaus Aktuell
Zentralapotheke und Einkauf erneut ausgezeichnet
Frohe Botschaft im Juli 2010: Die Krankenhausapotheke im VKKD wurde erfolgreich nach DIN EN ISO 9001...
[mehr]TK-Versicherte hoch zufrieden mit Augusta-Krankenhaus und Marienkrankenhaus Kaiserswerth
Das Augusta-Krankenhaus und das Marienkrankenhaus Kaiserswerth sind ausgezeichnet worden. Die Techni...
[mehr]Mit dem „Navi“ zur neuen Hüfte - VKKD setzt computernavigierten Oberflächenersatz in der Orthopädie ein
Düsseldorf. Jährlich werden in Deutschland rund 200.000 künstliche Hüftgelenke implantiert. 30 Proze...
[mehr]

